Familienbett kaufen oder bauen?

Das Problem ist vielen Eltern nur allzu vertraut: Sie haben die abendlichen Routinen schon eingeläutet, doch das Kind will und will einfach nicht ins Bett gehen. Auf den ersten Blick klingt es ja verlockend, im eigenen Zimmer zu schlafen. Jedoch wollen Kinder nicht allein in diesem großen Raum einsam in ihrem Bett liegen. Eine ideale Lösung für dieses Problem könnte ein Familienbett darstellen. Eltern ist dieses Gemeinschaftsbett für die ganze Familie vielleicht nicht allzu vertraut, weil dies erst in jüngerer Zeit zu eine zum Trend geworden. Doch lohnt sich das Gemeinschaftsbett für die eigene Familie und bringt dieses Bett auch Nachteile mit sich?

Bei Familienbetten handelt es sich um Gemeinschaftsbetten, in welchem sowohl die Eltern als auch die Kinder schlafen. Für die Eltern kann diese gemeinsame Schlafstatt durchaus auch Sinn machen. Denn so manches Kind hat ein massives Problem damit, dass es allein in seinem Zimmer schlafen muss, weil sie auch nachts das Gefühl von Geborgenheit genießen möchten. Vor allem bei kleinen Kindern gibt es immer wieder Phasen, in welchen sie aufwachen und in das Bett der Eltern krabbeln möchten. Mit einem Gemeinschaftsbett lassen sich diese Störungen bestens vermeiden.

Welche Vor- und Nachteile hat das Familienbett?

Während der ersten Lebensmonate schläft das Kind oft in einem Beistellbett am Ehebett. Doch auch größere Kinder sehnen sich nach dieser Geborgenheit. Vor allem, wenn sich die Kinder in Richtung Kindergartenalter hin entwickeln, möchten sie auch in der Nacht die Zuneigung ihrer Elten genießen. Wie Studien gezeigt haben, wachen Kinder wesentlich seltener auf, wenn sie in einem Ehe- oder in einem Gemeinschaftsbett schlafen. Sie genießen also einen wesentlich gesünderen Schlaf.

Das sind die Vorteile:

Vor allem Babys und kleinkinder schlafen in Ehe- und Gemeinschaftsbetten erheblich länger und wachen in der Nacht seltener auf, weil sie sich geborgener fühlen. Im Gemeinscahftsbett schreien Babys auch seltener während der Nacht, weil die Eltern schneller darauf reagieren können, wenn der Schlafrhythmus gestört ist.

Das sind die Nachteile

Ein gravierender Nachteil besteht darin, dass die Zweisamkeit zwischen den Eltern verloren geht. Babys können möglicherweise unter die Bettdecke rutschen, was für sie lebensberohlich sein kann. Und die Famileinzeit im Bett muss irgendwann auch ein Ende haben.

Wann sollte das erste Familienbett genutzt werden?

Für Babys besteht die große Gefahr, dass sie unter die Bettdecke rutschen, weshalb das Familienbett erst nach dem Säuglingsalter eingeführt werden sollte. Beistellbetten stellen für Säuglinge eine weitaus bessere Alternative dar, um in der Nähe der Eltern schlafen zu können.

Sobald die Kinder ein Alter von zwei bis drei Jahren erreicht haben, können sie aber durchaus in einem Gemeinschaftsbett schlafen. Das Kind sollte im Bett allerdings – wenn möglich – seitlich platziert werden. Dann können die Eltern nämlich auch ihre Nachtruhe genießen.

Das Familienbett bauen oder kaufen?

Haben sich die Eltern für die Anschaffung eines Familienbettes entschieden, ist der Kauf des Familienbettes eine wesentlich bessere Alternative. Denn damit die Eltern ein Familienbett selber bauen können, brauchen sie nicht nur die notwendigen Materialien, sondern auch ein entsprechendes handwerkliches Geschick. Viele Möbelhäuser führen mittlerweile eine große Auswahl an speziellen Familienbetten und die Familie kann sich direkt auf das gemeinsame Bett freuen.

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